Der Räucherschatz aus Peru!

Palo Santo „Heiliges Holz“ (Bursera Graveolens)

Palo Santo Holz stammt von Bäumen die bereits ihren Lebenszyklus abgeschlossen haben, d.h., das sie natürlich „gestorben“ sind. Nachdem der Baum gefallen ist, beginnt sein alchemistischer Prozess der natürlichen Transformation und erst nach 3 bis 4 Jahren bekommt das Holz seine aromatischen und medizinischen Eigenschaften. Es wird nachgesagt, dass die Geister des heiligen Palo Santo Baums in das ätherische Öl übergehen und das Holz so wirksam und mächtig machen.

Dem Palo Santo werden große Heilkräfte und das Vertreiben negativer Energien aller Art nachgesagt. Sein Herkunftsland ist Peru und seine Verwendung unter der indianischen Bevölkerung geht auf eine Jahrtausende alte Tradition zurück. Es heißt, die bösen Geister scheuen diesen charakteristischen Duft des Harzes, der im Holz enthalten ist, wogegen gute Geister von ihm angezogen werden.

Palo Santo, auch „Heiliges Holz“ genannt, ist ein Trockenwaldbaum, blüht gelb und hat hartes, harziges Holz. Er gilt als starker Baum, der unter extrem harten Bedingungen im Hochland der Anden gedeiht. Palo Santo gehört botanisch zu der Bursera Familie. Es ist ein mit viel Copal-Harz durchtränktes Holz. Es riecht wunderbar süß, mit einem Anfl ug von Kokos, letztlich aber mit kaum etwas anderem vergleichbar. Sein unverwechselbares und reiches Aroma macht es zum königlichsten Räucherschatz der Welt!

Wie wird Palo Santo angewendet?
Die Tradition in Peru Palo Santo wird in Peru zur Unterstützung der Heilung von Krankheiten und zur Reinigung der Luft verwendet. Hierzu werden Späne des Holzes entzündet, die Flamme wird ausgewedelt (nicht ausgeblasen, das vertreibt die guten Geister!) und mit dem glühenden Span die Wohnstätte ausgeräuchert. Das Holz kann mehrfach entzündet werden und wird nach Gebrauch in eine feuerfeste Schale gelegt, wo es vollständig verglimmt und seinen aromatischen Duft verströmt.

Zur Meditation
Das Räuchern ist eines der ältesten Möglichkeiten uns in eine besinnliche Stimmung zu versetzen. Es wird genutzt um spirituelle Augenblicke, Meditation und Kontemplation zu vertiefen. Seit jeher dienen Räucherstoffe zur Harmonisierung des Gemüts und zur Klärung
der Sinne. Sie stimmen Menschen auf die Besonderheiten eines Augenblicks ein, helfen dabei Hingabe und Konzentration zu vertiefen und die Atmosphäre aufzuladen und zu reinigen.
Das Räuchern ist ein faszinierendes Erlebnis. Edle Inhaltsstoffe werden umgewandelt in Rauch, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt. Über den Rauch wird unser irdisches Denken mit der Wahrnehmung von feinstofflichen, unsichtbaren Sphären verbunden.
Zu Beginn der Meditation wird ein Span des Holzes entzündet, und mit dem glühenden Span der Raum beduftet.

Zur Reinigung von Räumen
Räume sollten in regelmäßigen Abständen geräuchert werden, um alte, stagnierende Energien zu vertreiben und frische Energien einströmen zu lassen. In jedem Fall sollte vor dem neu Bezug einer Wohnung oder eines Hauses geräuchert werden. Bei verschlossenen
Fenstern wird mit einer Reinigungsräucherung einige Stunden die negative Energie „aufgeweicht“, um anschließend bei einer gründlichen Lüftung zu Fenstern und Türen hinausgelassen zu werden. Danach ist es sinnvoll anschließend den Raum mit positiver Energie
anzureichern. Hierzu wird ein Span des Holzes entzündet, und mit dem glühenden Span die Wohnstätte ausgeräuchert. Das Holz kann mehrfach entzündet werden und wird nach Gebrauch in eine feuerfeste Schale gelegt, wo es vollständig verglimmt und seinen aroma-
tischen Duft verströmt.

Durch Verräuchern im Räucherstövchen
Palo Santo wird in Peru zur Unterstützung der Heilung von Krankheiten und zur Reinigung der Luft verwendet. Hierzu werden Späne des Holzes entzündet, die Flamme wird ausgewedelt (nicht ausgeblasen, das vertreibt die guten Geister!) und mit dem glühenden Span die Wohnstätte ausgeräuchert.

Als Tee
Palo Santo gilt als ein alternatives Allheilmittel. Es wirkt vor allem verdauungsfördernd und beruhigend. Er wird ebenfalls bei Asthma, Bronchitis und zur Steigerung der Immunabwehr eingesetzt.
Ein Tee wird so gemacht: Einen Esslöffel sehr feiner Palo Santo Späne in 1 Liter Wasser 15 bis 20 Minuten köcheln lassen, dann durch ein sehr feines Sieb oder Teefilter abseihen. Den Tee Schluck für Schluck genießen!

Als Öl
Es hilft bei Grippe, Allergien, Asthma, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen: Verdünnen Sie ein paar Tropfen in Wasser und mit Hilfe eines Diffusor in die Atmosphäre verstreuen.
In einem Diffuser diffundieren, um den persönlichen Meditationsverlauf zu verbessern.
1 Tropfen auf den Gelenken einmassieren, um Knochen Beschwerden zu lindern.
1-2 Tropfen auf kleine Beulen oder Prellungen auftragen und massieren.
Als Parfum zum Schutz vor negativer Energien tragen.
Palo Santo wird auch wegen seiner stimmungsaufhellenden Wirkung geschätzt.

Wiraqoya:
Wiraqoya wächst in den peruanischen Anden in einer Höhe von über 3800 m. Sein starkes erdiges Aroma wird zur Reinigung der Energien verwendet. Wiraqoya wird traditionell von den Q’eros sowie in den gesamten peruanischen Anden als Opfergabe an die Apus (Gottheiten der Berge) verwendet, um die Anwesenheit des Feuergeistes zu erhalten, wenn wir ein Feuer machen. Es wird auch den Geistern als Nahrung in Haywaricuy-Zeremonien (Opfergabe/Despacho) angeboten, um Ayni (eine Gabe der heiligen Gegenseitigkeit) zu schaffen.
Daher kann der Wiraqoya als Räucherung verbrannt oder als Opfergabe in einem Haywaricuy gegeben werden.

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